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Preußen und die Wurzeln des Erfolgs
Ehrhardt Bödecker
Preußen und die Wurzeln des Erfolgs
4. Auflage
2008,
Hardcover

374 Seiten
, Format 12,5 x 20,5 cm

ISBN 978-3-7892-8276-8

EUR 22,—

Nach Adam Smith (1728–1790), dem weltbekannten englischen Nationalökonom, spiegelt sich der Erfolg einer Wirtschaft im Freiraum des einzelnen wider. 100 Jahre später erklärte der englische Philosoph Herbert Spencer (1820–1903) wiederum, daß in einem obrigkeitlichen und militanten Staat keine leistungsfähige Wirtschaft entstehen könne. Während der Kaiserzeit gehörte Preußen-Deutschland weltweit zu den erfolgreichsten Volkswirtschaften. Ebenso war es in Bildung und Wissenschaft die führende Nation. Bödecker geht der Frage nach, warum dem Deutschen Kaiserreich trotzdem in der gegenwärtigen historischen Literatur Eigenschaften unterstellt werden, die seinem wirtschaftlichen Erfolg geradezu entgegenstehen: Militarismus, obrigkeitsstaatliche und autoritäre Verformung des Volkes. Seine Analysen reichen bis zu den Wurzeln: Adel, Pietismus und Aufklärung. Der preußische Rechtsgelehrte Christian Thomasius (1655–1728) hielt in Halle seine berühmten Vorlesungen gegen die Vorurteile. Sie seien das Ergebnis ideologischer Mystik und blockierten die Urteilsfähigkeit. Mit seinen Texten kritisiert Bödecker die Vorurteile gegenüber der preußisch-deutschen Geschichte. Dazu nennt er Zahlen und Daten, die weder in Schulbüchern noch in den Medien oder historischen Büchern enthalten sind.

Ehrhardt Bödecker, geboren 1925 in Zwickau, Studium von Recht, Wirtschaft und Geschichte in Berlin und USA. Amtrichter, Verwaltungsrichter und Rechtsanwalt. Seit 1966 selbstständiger und erfolgreicher Privatbankier in Berlin. 1995 Ruhestand. Errichtung und Konzeption des eigenen „Brandenburg-Preußen-Museums“ in Wustrau. Eröffnung Oktober 2000.

 
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